Dienstausweis – § 11 BewachV

Der Unternehmer muss seinem Mitarbeiter einen Dienstausweis ausstellen.

Der Ausweis muss sich von amtlichen Ausweisen (z.B. Polizeidienstausweis) deutlich unterscheiden. Er muss die Ausweise der Mitarbeiter fortlaufend nummerieren und muss sie in ein Verzeichnis eintragen. Außerdem hat er dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter den Ausweis während des Dienstes bei sich tragen, um diesen, auf Aufforderung einer Behörde vorzeigen zu können.

Dieser Ausweis muss folgende Angaben enthalten:

1. Vorname und Nachname der Wachperson

2. Name und Anschrift des Unternehmers

3. Lichtbild der Wachperson

4. Unterschrift der Wachperson

5. Unterschrift des Unternehmers, seines Vertreters oder eines Bevollmächtigten

6. Nummer des Personalausweises/Reisepasses oder des Ersatzdokuments

(7. Fortlaufende Nummer – da die Ausweise fortlaufend nummeriert sein müssen)

Bei Tätigkeiten als Citystreife, Türsteher, in Asylunterkünften/Erstaufnahmeeinrichtungen sowie zugangsgeschützten Großveranstaltungen muss der Mitarbeiter ein sichtbares Schild tragen, auf dem der Name vom Mitarbeiter oder eine Kennnummer, sowie der Name des Unternehmers stehen.

Dies gilt nicht für Ladendetektive.

§ Gesetzestext - §11 BewachV

(1) Der Gewerbetreibende hat der Wachperson einen Ausweis nach Maßgabe der Sätze 2 und 3 auszustellen. Der Ausweis muss enthalten:

1. Namen und Vornamen der Wachperson,

2. Namen und Anschrift des Gewerbetreibenden,

3. Lichtbild der Wachperson,

4. Unterschriften der Wachperson sowie des Gewerbetreibenden, seines Vertreters oder seines Bevollmächtigten,

5. Nummer des in der Bundesrepublik Deutschland oder einem EU-/EWR-Staat ausgestellten Personalausweises, Reisepasses, Passersatzes oder Ausweisersatzes oder Bezugnahme zu einem sonstigen amtlichen Ausweis- oder Identifizierungsdokument.

Der Ausweis muss so beschaffen sein, dass er sich von amtlichen Ausweisen deutlich unterscheidet.
(2) Der Gewerbetreibende hat die Ausweise fortlaufend zu nummerieren und in ein Verzeichnis einzutragen.
(3) Wachpersonen sind verpflichtet, den Ausweis in Verbindung mit dem gemäß Absatz 1 Satz 2 Nummer 5 vorgeschriebenen Ausweis- oder Identifizierungsdokument während des Wachdienstes mitzuführen und auf Verlangen den Beauftragten der Vollzugsbehörden, zum Beispiel Ordnungsämter, Polizei- oder Zollbehörden, vorzuzeigen. Der Ausweis ist während des Wachdienstes sichtbar zu tragen. Dies gilt nicht für Wachpersonen, die Tätigkeiten nach § 34a Absatz 1a Satz 2 Nummer 2 der Gewerbeordnung ausüben.
(4) Wachpersonen, die Tätigkeiten nach § 34a Absatz 1a Satz 2 Nummer 1 und 3 bis 5 der Gewerbeordnung ausüben, haben sichtbar ein Schild mit ihrem Namen oder einer Kennnummer sowie mit dem Namen des Gewerbetreibenden zu tragen.