Haftpflichtversicherung – §6 BewachV

Der Unternehmer muss für den Betrieb des Sicherheitsunternehmens eine Haftpflichtversicherung abschließen und während der Ausübung seines Gewerbes aufrechterhalten. Dadurch sollen Schäden, die Auftraggebern oder anderen Personen durch den Unternehmer oder durch seine Mitarbeiter bei der Durchführung von Sicherheitsdienstleistungen entstehen, gedeckt werden.

Die Mindesthöhe der Versicherungssumme muss pro Schadensereignis…

– … mind. 1. Mio € für Personenschäden

– … mind. 250.000 € für Sachschäden

– … mind. 15.000 € für das Abhandenkommen bewachter Sachen

– … mind. 12.500 € für reine Vermögensschäden betragen.

§ Gesetzestext - §6 BewachV

(1) Der Gewerbetreibende hat für sich und die in seinem Gewerbebetrieb beschäftigten Personen zur Deckung der Schäden, die den Auftraggebern oder Dritten bei der Durchführung des Bewachungsvertrages entstehen, bei einem im Geltungsbereich dieser Verordnung zum Geschäftsbetrieb befugten Versicherer eine Haftpflichtversicherung nach Maßgabe des Absatzes 2 Satz 1 abzuschließen und aufrechtzuerhalten.

(2) Die Mindesthöhe der Versicherungssumme beträgt je Schadenereignis

1. für Personenschäden 1 Million Euro,

2. für Sachschäden 250.000 Euro,

3. für das Abhandenkommen bewachter Sachen 15.000 Euro,

4. für reine Vermögensschäden 12.500 Euro.

Die Leistungen des Versicherers für alle innerhalb eines Versicherungsjahres verursachten Schäden können auf den doppelten Betrag der Mindestversicherungssumme begrenzt werden. Die in Satz 1 Nr. 3 und 4 genannten Risiken sind von der Versicherungspflicht ausgenommen, soweit der Gewerbetreibende nur für Auftraggeber tätig wird, die sich mit dieser Einschränkung der Versicherungspflicht nachweislich einverstanden erklärt haben. […]